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Gesundheit und Zahnheilkunde

In diesem Bereich listen wir Ihnen unsere Leistungen sowie interessante Informationen zu den Themen Gesundheit und Zahnheilkunde:

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Prophylaxe

Wir möchten, dass Sie Ihre Zähne  ein Leben lang gesund erhalten können! Daran  arbeiten wir mit besonderen Maßnahmen zur Vorbeugung, Früherkennung und - falls notwendig - rechtzeitiger Behandlung. Prophylaxemaßnahmen beginnen schon mit sachgerechter Beratung der werdenden Mutter. Die Betreuung Ihrer Kinder setzt schon im Säuglingsalter ein. Mit einem individuell auf Ihre Kinder abgestimmten Prophylaxekonzept für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr werden die wesentlichen Voraussetzungen für eine zahn-sorgenfreie Zukunft erfüllt.

Für die Erwachsenen bis ins hohe Alter empfehlen wir eine regelmäßige, auch hier individuell abgestimmte Professionelle Zahnreinigung (PZR).

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ZahnerhaltGesundheitZahnheilkunde

Der Erhalt Ihrer Zähne ist unser Job! Eine notwendige Behandlung von Karies und Parodontitis sollte möglichst in einem frühen Stadium erfolgen. Deshalb empfehlen wir Ihnen eine regelmäßige Kontrolluntersuchung durch uns - am besten in halbjährlichem Abstand.
Motto: 2 x im Jahr verringert die Gefahr!
Früh erkannte kleine kariöse Defekte werden heute minimal-invasiv behandelt. Durch einen Parodontal-Check (PSI) in regelmäßigen Abständen lassen sich parodontale Probleme früher erkennen und damit meist weniger aufwändig behandeln

divider fedderwitzEndodontologieEndodontologie

Auch Zähne haben Nerven. Und die können manchmal ganz schön nerven! Wenn ein Zahnnerv erkrankt oder auch schon abgestorben ist, wollen wir den betroffenen Zahn mit einer endodontischen Behandlung erhalten. Im Rahmen dieser sog. Wurzelbehandlung wird das entzündete oder bereits toxisch zerfallene Nervengewebe mit speziellen Instrumenten entfernt. Anschließend wird der dann "hohle" Wurzelkanal
(gegebenenfalls mehrfach) desinfiziert und mit speziellen Füllmaterialien wieder abgedichtet und versiegelt.

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Parodontologie

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Die Parodontitis hat sich in den letzten Jahren zu einer der großen Volkskrankheiten entwickelt. Laut der aktuellen wissenschaftlichen 4. Deutschen Mundgesundheitsstudie haben rund 90% der Senioren und deutlich über 70 % der Erwachsenen parodontale Probleme. Wir Zahnärzte prüfen regel- und routinemäßig bei Ihrem Praxisbesuch im Rahmen der Kontrolluntersuchung den Zustand von Zahnhalteapparat und Zahnfleisch. Und sollten Sie "zwischendurch" Veränderungen daran feststellen, suchen Sie uns auf!

Mit dem Parodontalen Screening Index (PSI) können wir schnell Problembereiche erkennen. Wir können dann im Rahmen einer umfassenderen Diagnostik die mögliche Notwendigkeit einer Parodontalbehandlung abklären.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für den PSI alle zwei Jahre.

Auch wenn wir heute wissen, dass genetische, immunologische und mikrobiologische Faktoren bei der Entstehung einer Parodontitis eine wichtige Rolle spielen, so sind immer noch Bakterien im Zahnbelag (Plaque) der Hauptauslöser einer Parodontitis. Wird diese Plaque nicht regelmäßig entfernt, kommt es zuerst zu einer reinen Entzündung des Zahnfleisches (Gingivitis), die ohne Behandlung auf die Haltefasern, die den Zahn im Knochen verankern, übergreift und sie zerstören. Nun entstehen Zahnfleischtaschen und in der Regel führt diese Entzündung dann zum Knochenabbau (Parodontitis)

Nebenbei: der Volksmund kennt immer noch die "Parodontose". Wir Zahnärzte unterscheiden zwar zwischen der ganz seltenen Parodontose und der leider viel zu häufigen Parodontitis. Sie brauchen das nicht! Hauptsache, Sie achten auf die möglichen Warnsignale. Leider macht die Parodontitis in der Regel erst in einem schwereren Stadium Schmerzen und wird daher nicht rechtzeitiger vom Patienten bemerkt.

Diese Warnsignale sind:

  • Zahnfleischbluten ( z. B. beim Zähneputzen, aber manchmal auch spontan beim Kauen. Aber Achtung: bei Rauchern ist die Blutungsneigung bei Parodontitis deutlich vermindert; sie wähnen sich oft fälschlich gesund)
  • gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch ( gesundes Zahnfleisch ist in der Regel blass-rosa gefärbt)
  • unangenehmer Geschmack im Mund und zusätzlich oft dauernder Mundgeruch
  • das Zahnfleisch hat sich zurückgezogen und die Zähne wirken jetzt länger ( das stellt der Patient oft im Frontzahnbereich fest)
  • die nun freiliegenden Zahnhälse sind empfindlich gegen Heiß-/ Kalt- und Süß-/ Sauer-Reize
  • aus manchen Taschen tritt ein eitriges Sekret aus
  • die Zähne sind locker geworden


Wenn bei Ihnen eine Parodontitis diagnostiziert wird , dann können wir sie in der Regel gut behandeln. Je früher sie erkannt wird, desto geringer ist der Behandlungsaufwand und die Prognose günstiger. Wir können die Entzündung ausheilen und damit den Krankheitsprozess zum Stillstand bringen. Aber nur mit Ihrer Hilfe ! Und mit einer deutlichen Einschränkung: bei Rauchern ist die Erfolgschance einer Parodontalbehandlung deutlich vermindert. Hier gilt leider: je mehr Nikotin, desto weniger Erfolg!

Eine zeitgemäße, die wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigende Parodontalbehandlung steht auf drei Beinen:

1. Hygienephase

Hier werden die erreichbaren weichen und harten Zahnbeläge entfernt. Sie erhalten Anleitungen über die " richtige" Zahnpflege daheim. Die Zahnbürste ist nicht alles. Weitere Hilfsmittel wie z.B. Zahnseide sind nützlich und eigentlich unentbehrlich.
All das machen wir meistens im Rahmen von zwei oder bei schwierigeren Ausgangssituationen drei speziellen, auf ihren individuellen parodontalen Befund ausgerichteten Professionellen Zahnreinigungen (PZR).

Unsere Mitarbeiterinnen , die Sie in dieser Phase behandeln, sind dafür extra geschult und haben diese berufliche Weiterbildung mit einer Prüfung erfolgreich abgeschlossen.

2. "eigentliche" Parodontalbehandlung

Oft unter lokaler Betäubung werden die bakteriellen Beläge von den Wurzeloberflächen, die durch die Entzündung nun nicht mehr vom Knochen abgedeckt sind, entfernt. Nur bei besonders tiefen Taschen oder an schlecht zugänglichen Stellen ist ein kleiner chirurgischer Eingriff notwendig. Selten muss man zusätzlich ein Antibiotikum einnehmen, um die Entzündung zum Stillstand zu bringen. Grundsätzlich überlegen wir in unserer Praxis die Verordnung eines Antibiotikums sehr sorgsam. Weil sich immer mehr Resistenzen ausbilden, sollte wie in allen anderen medizinischen Bereichen auch in der Zahnmedizin der Einsatz eines Antibiotikums so selten wie möglich erfolgen.

Dieser zweite Behandlungsabschnitt wird von uns Zahnärzten vorgenommen.

3. Erhaltungstherapie

Dieses auch Unterstützende Parodontitistherapie (UPT) genannte dritte Standbein ist unentbehrlich. Die UPT hat zum Ziel sicherzustellen, dass es keine erneuten Entzündungen , also kein Rezidiv, gibt. Sie ist der wesentliche Garant einer erfolgreichen Therapie. Sie wird auf Ihren individuellen Befund und den daraus abgeleiteten Bedarf abgestellt. Aber es gilt:
Einmal Parodontitispatient - lebenlange UPT!

Die UPT ähnelt in Inhalt und Ablauf der PZR und wird daher ebenfalls von den dafür qualifiziert weiter gebildeten Mitarbeiterinnen vorgenommen.

Selbsttest - Wie gesund ist Ihr Zahnfleisch

gesundes zahnfleisch

 

Gesundes Zahnfleisch
Gesundes Zahnfleisch füllt die Zwischenräume zwischen den Zähnen vollständig aus und blutet bei Berührung nicht. Die Zähne sind belagfrei.

 

parodontitis

 

Entzündeter Zahnhalteapparat (Parodontitis)
Das Zahnfleisch ist gerötet und teilweise geschwollen, andererseits fehlt es zwischen den Zähnen. Die Zähne sind gelockert, der knöcherne Unterbau ist zum Teil verlorengegangen.

 

GESUND BEGINNT IM MUND

Diesen alten Slogan kennen Sie sicher. Aber neuere Forschungsergebnisse zeigen: er ist berechtigter denn je !

Die Bakterien , die eine Parodontitis auslösen, werden auch für manche Herzerkrankungen verantwortlich gemacht. Sie beeinflussen negativ offensichtlich auch den Verlauf einer Schwangerschaft und werden in Zusammenhang gebracht mit Frühgeburten und Kindern mit niedrigerem Geburtsgewicht.
Auch wenn der Beweis fachlich noch aussteht, dass die Parodontitis auslösenden Keime ursächlich dafür verantwortlich sind, so empfiehlt die Wissenschaft dennoch verstärkte Prophylaxemaßnahmen für diesen Patientenkreis.

Wissenschaftlich bewiesen hingegen sind die Wechselwirkungen von Parodontitis und Diabetes.
Eine unbehandelte Parodontitis erschwert bei erkannten Diabetikern die Blutzuckereinstellung. Bei Nicht-Diabetikern verschlechtert sie die Blutzuckerwerte und erhöht das Risiko für einen Diabetes mellitus.
Umgekehrt ist der Therapieerfolg bei Diabetikern mit einer Parodontalerkrankung schwerer erreichbar und die Prognose für einen dauerhaften Behandlungserfolg eingeschränkter.

Sprechen Sie uns bitte darauf an!

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Implantologie 

Implantologie

Implantate als "künstliche Zahnwurzeln" spielen mehr und mehr eine wichtige Rolle in unserem Behandlungsspektrum. Mit ihnen schließt man Zahnlücken oder sorgt für mehr Halt und Stabilität bei der Versorgung mit einer herausnehmbaren Prothese.

Eine solche Versorgung besteht aus drei Teilen:

 

  • dem Implantat selbst, das fest im Knochen verankert ist. Es ist aus einem besonders biokompatiblen Material, meistens Titan, aber auch aus speziellen Keramiken. Das ist der "Dübel". 
  • aus dem Verbindungspfosten ("Abutment"), der später die Zahnkrone trägt oder den Zahnersatz stützt. Wie der Haken in den Dübel, so wird das Abutment in das Implantat geschraubt. Üblicherweise sind Abutments aus Titan , Aluminiumoxid- oder Zirkondioxid - Keramik. 
  • der eigentlichen Zahnkrone oder dem Haltepfosten einer Prothese.

Das ist sozusagen das Bild, das an einem Haken hängt, der in einen Dübel geschraubt ist.

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Zahnersatz 

Zahnersatz

Sollten Ihnen Zähne fehlen oder mussten Ihnen nicht mehr erhaltungsfähige Zähne entfernt werden, so stellen wir mit verschiedenen Zahnersatzmaßnahmen Ihre Kaufunktion wieder her. Dabei spielen aber nicht nur funktionelle Aspekte eine wichtige Rolle, sondern auch der Komfort und vor allem die Ästhetik. Moderne Vollkeramiksysteme und Implantatversorgungen kommen hier zum Einsatz.

Mehr erfahren oder Termin vereinbaren?  
Rufen Sie uns gerne an: 0611 420 730